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Dialekte unterscheiden sich nicht nur in Aussprache und Wortschatz, sondern auch in der Syntax, d. h. im Aufbau der Sätze. Seit Anfang 2000 erforscht unser Projekt die Verteilung von verschiedenen Konstruktionen im Gebiet der deutschsprachigen Schweiz. Ziel ist die Veröffentlichung der Resultate in einem Atlasband. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen unsere Arbeit näher vor.

Finalanschluss im Schweizerdeutschen © dialektsyntax

Die Karte zeigt die Auswertungsergebnisse von Frage 1 im ersten Fragebogen. Es ging um den Satz Ich habe zu wenig Kleingeld, um ein Billet zu lösen, der von der Gewährsperson in Mundart zu übersetzen war. Auf der Karte sind die beiden häufigsten Varianten mit Symbolen eingetragen: 1) für es Billet z löse (schwarze Balken) und 2) zum es Billet (z) löse (rote Kreise). Die für-Konstruktion wurde im Westen meist von mehr als einer Gewährsperson pro Ort notiert, während die zum-Konstruktion dort, abgesehen von einem Überlappungsgebiet im Norden, kaum genannt wurde und sich auf die östliche Hälfte konzentriert.